Die Heteronormativität des „Westens“ und ihre „Selbstverständlichkeit“

Ich wurde in Deutschland geboren, kenne aber das Heimatland meiner Eltern, Marokko, zu einem kleinen teil aus den vielen urlaubsreisen, die meine Eltern bis vor kurzem jeden Sommer dort hin unternahmen. die „orientalische“ Welt kenne ich also eigentlich zum grossen teil nur aus westlichen Medien,  Literatur und Erzählungen aus westlicher, deutscher Sicht. mir ist aufgefallen, dass der Orient gar nicht so „heteronormativ“ ist wie ihn  westlich sozialisierte menschen immer darstellen. und auch des beharren auf dem binären geschlechtersystem, das beharren auf heteronormativität, die fetischisierung des weiblichen Körpers, die Romanisierung und Idealisierung von Cisgender-Mann und Cisgender-Frau Beziehungen erscheinen mir eher als etwas „westliches“. was genau „westlich“ bedeutet und welcher teil oder welche Struktur dafür genau verantwortlich ist, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. aber diese gefilterte „westliche“ Sichtweise auf andere Kulturen, die auch viel mit Intersektionalen Aspekten von Rassismus, Klassizismus, Gender und Heteronormativität zu tun hat, sollte auf jeden fall immer im Auge behalten werden.

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